Projektpartner

Universitätsmedizin Rostock – Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie

Universitätsmedizin Rostock Forschungsprojekt

Das Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universitätsmedizin Rostock ist Verbundkoordinator des Projekts KoSpiRIT. Das interdisziplinär besetzte Team beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fragen des Wohlbefindens, der sozialen Beziehungen und der psychischen Gesundheit im Alltag und im Arbeitskontext. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erforschung von Faktoren, die Resilienz, Lebensqualität und gesundheitsbezogenes Verhalten beeinflussen.

In KoSpiRIT bringt das Institut seine Expertise in der arbeits- und gesundheitspsychologischen Forschung ein. Dazu gehören insbesondere die Analyse von sozialer Verbundenheit und Resilienz im Arbeitskontext sowie die Entwicklung geeigneter Messinstrumente und Evaluationsmethoden. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie soziale Beziehungen innerhalb von Teams entstehen, wie sie sich auf Zusammenarbeit und Gesundheit auswirken und welche Maßnahmen ihre Entwicklung unterstützen können.

Als Verbundkoordinator übernimmt die Universitätsmedizin Rostock zudem zentrale Aufgaben im Projektmanagement sowie in der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Ergebnisse. Dazu gehören die Entwicklung von Kriterien zur Analyse sozialer Verbundenheit, die Begleitung der empirischen Untersuchungen in den beteiligten Unternehmen sowie die Evaluation der im Projekt entwickelten Maßnahmen und Instrumente.

Durch diese Arbeiten trägt das Institut dazu bei, neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Rolle sozialer Beziehungen für resiliente Teams zu gewinnen und diese Erkenntnisse in praxisnahe Anwendungen für Unternehmen zu überführen.

Das Projekt auf den Seiten der UMR.

Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund

Die Sozialforschungsstelle der TU Dortmund (sfs) ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Fakultät für Sozialwissenschaften und eines der traditionsreichsten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitute in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1946 wurden an der sfs zahlreiche Projekte zu den sich wandelnden Herausforderungen der Arbeitswelt und Gesellschaft durchgeführt; der aktuelle Fokus liegt auf angewandter Arbeitsforschung. Sozialer Innovation und Transformativer Governance.

Forschungsprojekt Dortmund

Im Projekt KoSpiRIT bringt die sfs ihre Expertise zur Gestaltung menschengerechter Arbeit ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie soziale Beziehungen in Belegschaften gestärkt werden können, ins-besondere unter Bedingungen flexibler, digitaler und hybrider Arbeit. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse von Faktoren, die soziale Verbundenheit in und zwischen Teams fördern oder behindern können.

Die Sozialforschungsstelle ist unter anderem an der Entwicklung von Kriterien und Methoden beteiligt, mit denen soziale Verbundenheit in Unternehmen analysiert werden kann. Darüber hinaus begleitet sie die praktische Erprobung des im Projekt entwickelten Tools in den beteiligten Unternehmen wissenschaftlich und unterstützt den Transfer der Ergebnisse in die betriebliche Praxis.

Mit ihrer Forschung zur menschengerechten Gestaltung von Arbeit trägt die sfs dazu bei, neue Erkenntnisse über soziale Beziehungen in modernen Arbeitsformen zu gewinnen und praxisnahe Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen zu entwickeln.

Das Projekt auf den Seiten der sfs.

Fachhochschule Dortmund – Fachgruppe Serious Games & Digital Knowledge

Fachhochschule Dortmund Forschungsprojekt

Die Fachgruppe Serious Games & Digital Knowledge an der Fachhochschule Dortmund beschäftigt sich mit der Erforschung von Spielen und spielbasierten Lern und Entwicklungsprozessen. Dabei verbindet sie Perspektiven aus Game Studies, Medienpädagogik und empirischer Sozialforschung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Spiele zur Förderung von Lernen, Zusammenarbeit und Kompetenzentwicklung eingesetzt werden können.

Im Projekt KoSpiRIT untersucht die Fachhochschule Dortmund das Potenzial kooperativer Spiele für die Förderung sozialer Verbundenheit in der Arbeitswelt. Kooperative Spiele erfordern Zusammenarbeit, gemeinsame Problemlösung und Kommunikation – Eigenschaften, die auch für erfolgreiche Teamarbeit im Arbeitskontext eine wichtige Rolle spielen.

Die Fachgruppe analysiert daher verschiedene Arten kooperativer Spiele, entwickelt Kriterien für ihren Einsatz im Arbeitskontext und untersucht ihre möglichen Wirkungen auf Zusammenarbeit und Teamdynamik. Auf dieser Grundlage entsteht eine strukturierte Sammlung geeigneter Spiele, die im Rahmen des Projekts erprobt und anschließend in das KoSpiRIT-Tool integriert werden.

Durch diese Arbeiten leistet die Fachhochschule Dortmund einen wichtigen Beitrag zur Verbindung von Spielwissenschaft und Arbeitsforschung und zur Entwicklung neuer praxisnaher Ansätze zur Förderung von Teamzusammenhalt.

Das Projekt auf den Seiten der FH.

PAG – Perspektive Arbeit & Gesundheit gGmbH

Die PAG – Perspektive Arbeit & Gesundheit gGmbH ist eine gemeinnützige Organisation mit lang-jähriger Erfahrung in der Beratung von Beschäftigten und Unternehmen zu Fragen der gesundheits-förderlichen Arbeitsgestaltung. Die Organisation betreibt Beratungsstellen in der Metropolregion Hamburg und unterstützt Betriebe dabei, Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Gesundheit, Motivation und Beschäftigungsfähigkeit langfristig erhalten bleiben.

PAG Forschungsprojekt

Im Projekt KoSpiRIT bringt die PAG vor allem ihre umfassenden Praxiserfahrungen aus der Beratung von Unternehmen ein. Auf Grundlage dieser Erfahrungen werden bestehende Maßnahmen und Strategien zur Förderung sozialer Verbundenheit in Betrieben gesammelt, analysiert und für das Projekt aufbereitet.

Darüber hinaus übernimmt die Organisation eine wichtige Rolle beim Transfer der Projektergebnisse in die Praxis. Über ihre Netzwerke und Beratungsstrukturen werden Unternehmen in das Projekt eingebunden, an der Erprobung des entwickelten Tools beteiligt und über neue Erkenntnisse zur Gestaltung gesunder und resilienter Arbeit informiert.

Damit trägt die PAG dazu bei, dass die im Projekt entwickelten Ansätze nicht nur wissenschaftlich fundiert sind, sondern auch den Bedürfnissen von Unternehmen entsprechen und in der Praxis angewendet werden können.

rku.it GmbH

rku IT Forschungsprojekt

rku.it GmbH ist einer der führenden konzernunabhängigen IT-Spezialisten in Deutschland für Energieversorger, den ÖPNV und die Kommunalwirtschaft. Das 1961 gegründete, mittelständische Unternehmen sitzt in Herne und entwickelt mit über 475 Mitarbeitenden erfolgreiche IT-Lösungen.

Im Projekt bringt rku.it die Perspektive als Praxispartner aus der IT-Branche ein. Durch die Hybridisierung und Flexibilisierung der Arbeit werden neue Anforderungen an Kommunikation, Zusammenarbeit und soziale Integration gestellt. rku.it stellt reale Arbeitskontexte zur Verfügung, in denen das entwickelte Tool getestet und weiterentwickelt werden kann. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Zusammenarbeit in hybriden Teams sowie auf Fragen der Integration von Beschäftigten mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.

Darüber hinaus übernimmt rku.it zentrale Aufgaben bei der technischen Umsetzung des KoSpiRIT-Tools und stellt die Infrastruktur für dessen Entwicklung und Betrieb bereit. So trägt das Unternehmen dazu bei, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Projekts in eine praxisnahe digitale Anwendung überführt werden.

Clausohm Software GmbH

Die Clausohm Software GmbH ist ein familiengeführtes IT-Unternehmen mit mehreren Standorten und rund 90 Beschäftigten. Das Unternehmen entwickelt Software und Automatisierungslösungen und ist unter anderem in den Bereichen Industrie-Software, Cybersecurity und KI-basierte Anwendungen tätig.

Als Praxispartner im Projekt KoSpiRIT bringt Clausohm seine Erfahrungen mit Zusammenarbeit in technisch spezialisierten Teams sowie mit standortübergreifender Organisation ein. In solchen Strukturen spielen Fragen der Kommunikation, Integration neuer Mitarbeitender und der Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Berufsgruppen eine wichtige Rolle.

Im Projekt dient das Unternehmen als Testumgebung für die Entwicklung und Erprobung des KoSpiRIT-Tools. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Verbesserung von Onboarding-Prozessen sowie auf der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams und Standorten. Ziel ist es, soziale Verbundenheit im Unternehmen zu fördern und dadurch langfristig Motivation, Zusammenarbeit und Beschäftigtenbindung zu stärken.

Darüber hinaus beteiligt sich Clausohm an der technischen Weiterentwicklung und Erprobung des Tools und bringt seine Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis in die Weiterentwicklung der Projektansätze ein.